Vor zwei Wochen hatte ich ein professionelles Fotoshooting für ein Business-Portrait. Zuerst kam eine Stylistin, dann eine Fotografin und wir haben mehrere Stunden bei uns zu Haus und im Café geshooted: Ich bei der Arbeit.
Ich hatte nicht nur wirklich richtig viel Spaß bei der Arbeit, sondern habe auch noch ganz entscheidende Tipps von der Stylistin mitgenommen. Zum Beispiel, welche Pinsel man WIRKLICH braucht.

Ich habe da in den letzten Jahren ganz ordentlich was angesammelt an Pinseln. Weil ich sie benutze, aber auch, weil ich mir immer wieder einbilde, dass ich DIESEN einen Pinsel jetzt wirklich und ehrlich noch brauche – keine Diskussion möglich. Zuzanna hat mir klar gemacht: Für das, was ich im Alltag so mache, brauche ich maximal sieben Pinsel. Vielleicht einen achten, wenn es unbedingt sein muss. Eh klar, dass ich diese Erkenntnis nicht nur mit Dir teilen will, sondern dass ich Dir auch erzählen will, was du jetzt brauchst und was nicht.

Pinsel die man wirklich braucht: Die Grundlagen

Ein Foundation-Pinsel.
Eigentlich erklärt sich der Nutzen des Pinsels von ganz alleine: Ich verwende ihn um flüssige Foundation aufzutragen. Mal nehme ich den Pinsel, man ein Schwämmchen – das hängt ganz von meiner Laune ab, mal so, mal so.

Ein Puder-Pinsel.
Nach der Foundation benutze ich einen getönten Puder – großzügig. Ich wechsele immer mal wieder zwischen einem gepressten Puder und losem Puder ab. Zu Hause verwende ich eher den losen Puder, auf Reisen und unterwegs finde ich den gepressten Puder ganz einfach praktischer. Beide trage ich mit einem großen Pinsel auf.

Ein Concealer-Pinsel.

Gegen die dunklen Augenringe verwende ich einen recht flüssigen Concealer, den ich mit einem Schwämmchen oder einem abgeschrägten Pinsel auftrage und nur ganz leicht „einklopfe“. Rötungen und kleine Unreinheiten decke ich mit einem eher „pastigen“ Concealer ab, den ich über Jahre hinweg immer mit dem Finger aufgetragen habe. Das funktioniert genauso gut, inzwischen verwende ich aber sehr gerne einen Pinsel – irgendwie erscheint es mir hygienischer. Für den „pastigen“ Concealer verwende ich einen kleinen Concealer-Pinsel.

 

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Pinsel, die man wirklich braucht: Contouring und Highlighting

Ein Rouge-Pinsel.
Rouge gehört ganz fest zu meiner täglichen Routine. Enfach, weil es mir ein bisschen Farbe ins Gesicht zaubert und ich nicht nur wacher aussehe, sondern mich auch sehr viel frischer fühle, wenn ich mich mit rosigen Bäckchen im Spiegel sehe. Ich trage das Rouge gerne mit einem abgeschrägten Rouge-Pinsel auf.

Ein runder Pinsel.
Noch nicht ganz so lange verwendet, aber doch unverzichtbar geworden für mich: Contouring mit einem dunkleren Puder oder einem Bronzer. Dafür verwende ich einen rundlichen Pinsel. Ich brauche gar nicht so wahnsinnig viel zu konturieren: Mein Gesicht hat eine sehr gleichmäßige ovale Form, die mir sehr gut gefällt – ich brauche nichts zu verstecken oder hervorzuheben. Ich schaffe einfach nur ein kleines bisschen Struktur.

Der Fächer-Pinsel.
Wenn ich keinen flüssigen Highlighter verwende (den trage ich meist mit den Fingern auf), dann verwende ich einen Fächer-Pinsel um den pudrigen Highlighter ganz leicht aber doch präzise aufzutragen. Alternativ verwende ich manchmal auch den großen spitzzulaufenden Pinsel – ich habe das Gefühl, dass er in der Handhabung etwas präziser ist.

Pinsel, die man wirklich braucht: Augenmake-up

Ein Lidschatten-Pinsel. Ok zwei Lidschatten-Pinsel.
Natürlich kann man gerade beim Augenmakeup auch mit zehn unterschiedlichen Pinseln arbeiten. Aber mal ganz ehrlich: Das ist für mich im täglichen Gebrauch einfach nicht notwendig.
Ich verwende zunächst einen relativ großen und flachen Lidschatten-Pinsel um das komplette Lid mit einem hellen neutralen Ton zu grundieren. Mit einem zweiten rundlich spitzen Pinsel trage ich im Außenwinkel und der Lidfalte einen dunkleren Lidschatten auf, eventuell noch mit einem dritten Pinsel (den ich nur verwende, damit sich die Farben nicht zu sehr vermischen) noch einen hellen Ton im Innenwinkel des Auges.

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Wimpern- und Augenbrauen-Bürste.

Fällt das überhaupt unter „Pinsel“? Vielleicht ein bisschen. Bevor ich sie tusche kämme ich meine Wimpern eigentlich immer nochmal kurz mit der Wimpernbürste durch. Und vor allem meine Augenbrauen müssen dringend in geordnete Bahnen gebracht werden, bevor ich sie nachzeichnen kann.

Ein Kabuki-Pinsel.
Wenn mein Makeup soweit fertig ist, verwende ich einen farblosen Puder zum fixieren. Meist habe ich im Laufe des Tages nicht wirklich Zeit mein Makeup aufzufrischen und bin deswegen darauf angewiesen, dass es über Stunden hinweg genauso bleibt, wie ich es am Morgen aufgetragen habe. Dazu verwende ich einen großen Kabuki.

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