Nur zwei Stunden süd-östlich von Zagreb, an der Grenze zu Bosnien-Herzegowina liegt der größte Nationalpark Kroatiens, der mich mit seiner schieren Größe und den besonderen, kaskadenartig ineinander übergehenden Seen begeistert hat. Das Schauspiel, das die Natur an dieser Stelle gibt, ist unvergleichlich.

Pressereise

Kristallklares türkis-blaues Wasser, felsige Steilküsten, kantige Steinformationen und überall zwischendurch Wasserfälle unterschiedlichster Größe. Ein Spektakel der Natur, das in dieser Form einzigartig ist. 

Die Seen von Plitvice – auch im Winter?

Anfang Dezember hatten wir mit einigen sonnigen Stunden und Tagen großes Glück mit dem Wetter – und mit der Zahl der Besucher. Auch wenn ein Teil des Nationalparkts auf Grund der Jahreszeit geschlossen war und sich die zugängliche Gesamtfläche des Parks verringert hat, waren wir doch meist alleine auf den Wegen. Die Seen sind ein Ziel, das von (nationalen und internationalen) Besuchern vor allem im Sommer angesteuert wird. In meinen Augen völlig zu Unrecht: Die Wege sind auch bei weniger gutem Wetter problemlos zu begehen und kein sattes Grün der Blätter lenkt von den leuchtenden Farben des Wassers ab. Noch schöner stelle ich es mir nur mit einer weißen Schneedecke vor.

Es gibt viele verschiedene Rundwege, wir haben uns für eine eher kleine Runde entschieden, die in etwas mehr als 1,5 Stunden zu Fuß und mit dem Boot zu bewältigen war. Auf dem Weg kamen wir an den unteren vier Seen – die als die schönsten gelten – und dem größten Wasserfall Kroatiens vorbei.