Auberginen gehören ganz klar zu meinem Lieblingsgemüse – so wahnsinnig vielseitig im Geschmack und richtig zubereitet so wahnsinnig cremig in der Konsistenz. Lucky me, dass ich in Amman ununterbrochen Auberginen in den unterschiedlichsten Varianten futtern konnte. Jetzt bin ich ein bisschen durch mit den arabischen Aubergien und bereit für neue Geschmäcker mit meinem Lieblingsgemüse. Japanisch soll es sein: Würzig, geschmackig und mit ein bisschen Sesam. Und einfach, einfach will ich es auch haben. 

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Der Wunsch nach einem einfachen Rezept hat mich recht schnell zu einem ganz bestimmten Buch in meinem Regal greifen lassen „Easy Peasy„. Der Name sagt eigentlich schon alles, was man wissen muss. Die Rezepte sind einfach umzusetzen, kommen mit wenigen Zutaten aus und gehen recht fix. Da macht die Aubergine keine Ausnahme.
Wie viele Auberginen tatsächlich in Japan wachsen und gegessen werden? Ich bin mir da nicht ganz sicher. Es könnte sein, dass die tatsächliche Zahl gegen Null läuft und sich die „japanische Aubergine“ tatsächlich nur auf die Gewürze bezieht – das ist mir aber egal. Wenn es schmeckt, dann schmeckt es.

Und wenn es mir die Chance gibt meinen Soja-Vorrat in den Griff zu bekommen, dann ist es mir auch recht. Denn wie viel Soja Soße wir tatsächlich besitzen, ist mir erst klar geworden, als ich zu Beginn des Jahres mal nochmal klar Schiff in unserem Vorratsschrank gemacht habe.
Wir haben zwei riesige Schränke in der Küche stehen, in denen ich nicht nur all meine Backformen, Schüsselchen und Küchengeräte untergebracht habe, sondern auch Vorräte horte. Wenn Schwabing mal für mehrere Monate von der Außenwelt abgeschlossen ist – mein Schrank bringt eine ganze Bundeswehrkompanie durch. Ewig. Mit Sojasoße. Ich habe keine Ahnung, wie sich acht Flaschen (unterschiedlicher Hersteller) ansammeln konnten, jetzt sind sie da und ich mache mich langsam aber sicher ans Aufbrauchen.

Rezept für japanische Aubergine

Zutaten: 
1 Aubergine
2 Tomaten
1 Frühlingszwiebel
3 EL Mirin
2 EL Sesamöl
2 EL Miso
1 kleines Stück Ingwer

Zubereitung: 
1. Schäl den Ingwer und schneid ihn in feine Scheiben.
2. Wasch die Tomaten und schneide sie mit einem scharfen Messer kreuzförmig ein, tauch sie kurz in kochendes Wasser, schreck sie mit kaltem Wasser ab – dann kannst du sie recht einfach und problemlos häuten.
3. Putz die Aubergine und schneid sie, genau wie die Tomaten, in etwa 1 cm große Würfel.
4. Misch Miso und Mirin und misch die Paste mit etwa 100 ml Wasser, bis sich alles gleichmäßig vermischt hat.
5. Erhitz das Sesamöl in einer Pfanne und brate die Auberginen darin gar. Am Schluss kommen Tomaten und Miso-Mischung und den Ingwer hinzu. Reduzier die Hitze ein wenig und lass alles (abgedeckt) für zehn Minuten köcheln.
6. Während dessen schneidest du die Frühlingszwiebeln in feine Ringe, die du dann über das fertige Gericht streuen kannst.