Dampfend heiß steht der Topf mit der Suppe auf dem Herd – mein persönliches Highlight der Woche. Ein kleines bisschen Schärfe bringt die Thai-Suppe mit Huhn mit, genau richtig für mich. Ganz ehrlich, ich könnte mich reinlegen.

Mitte Januar habe ich meist keine Lust mehr auf Winter. Es lag jetzt fast drei Wochen Schnee, es ist bitter kalt und mein Bedarf an gefrohrenen Autoscheiben ist gedeckt. Der vernünftige Part in mir weiß aber auch, dass vor mir noch mindestens sechs bis acht Wochen liegen, in denen ich meine Laune irgendwie über die Temperaturgrenze heben muss, bis die ersten Krokusse sprießen und man sich eventuell wieder mit einem Radler in den Biergarten setzen kann.

Hier kommt die Suppe ins Spiel.
Suppen im Allgemeinen stehen – zusammen mit Eintöpfen – im Winter hoch im Kurs der Lieblingsgerichte. Gemüsesuppe mit und ohne Wiener, Gulaschsuppe, Kartoffelsuppe oder Hühnerbrühe…ich nehm sie alle. Jetzt auch die Thai-Suppe mit Huhn. So unfassbar gut und dabei so wahnsinnig schnell gemacht, dass ich selbst ganz erstaunt war. Husch, husch – es gibt keine Ausrede.

Rezept für eine Thai-Suppe mit Huhn

Zutaten:
800 ml Hühnerbrühe
1 Dose Kokosmilch
4 EL Paste für rotes Thai-Curry
2 EL Ingwer-Knoblauch-Gehäcksel
4 EL Fisch Soße
5 EL Soja Soße
2 Fenchelknollen
5 Karotten
2 Hand voll Baby-Spinat
100 g Reisnudeln
2 Hühnerbrüste
Koriander

Zubereitung:
1. Wasch die Karotten, den Fenchel und den Spinat und schneide Karotten und Fenchel in kleine Würfel.
2. Gib alle Zutaten bis auf Reisnudeln, Huhn, Spinat und Koriander in einen großen Topf und köchel alles für etwa 20 Minuten.
3. Schneid die Hühnerbrust in mundgerechte Stücke und gib sie in die Suppe.
4. Kurz vor dem Servieren kommen Baby-Spinat und Koriander in den Topf. Beides soll nur leicht warm werden und dabei doch knackig bleiben.