Risotto gehört tatsächlich zu meinen Lieblingsessen. Ich mag es schlonzig und cremig: Ein perfektes Essen für Regentage und Sonntage. Ein Risotto auf dem Sofa, das wäre es jetzt. Etwas einfaches, ohne zu viele Zutaten – ein Risotto Milanese soll es sein. Wenn da nur nicht die ewig lange Zubereitungszeit wäre. Aber auch dagegen habe ich was gefunden. Risotto geht nämlich auch im Schnellkochtopf – dann braucht man weder ständig zu rühren, noch muss es ewig auf dem Herd stehen. 

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Nummer Fünfzehn_Lifestyleblog aus München_Foodblog aus München_Risotto Milanese aus dem Schnellkochtopf-0177Ich bin ganz ehrlich: Ich habe eine kleine Schwäche für technische Gadgets. Irgendwann zwischen meinem ersten iPod (2007 oder so) und meiner neusten Spiegelreflexkamera (Anfang 2015) muss sich das eingeschlichen haben. Technische Kleinigkeiten, die mein Leben erleichtern, finde ich super. Wenn ich könnte wie ich wollte hätten wir an allen Heizungen Thermostate, die man per App vom Büro aus steuern kann – dann wäre es kuschelig warm, wenn ich nach Hause komme. Und elektrische Rolläden hätten wir auch – aktuell haben wir gar keine, auch keine manuellen. Meine Kaffeemaschine würde mir einen heißen Kaffee machen, bevor ich aus dem Bett krabbele und unsere Pflanzen würden automatisch bewässert werden – je nach Wetter.

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Ich kann aber nicht immer wie ich will. Manchmal kann ich – und dann nutze ich es aus: Ich habe einen neuen Schnellkochtopf – den Duromatic Comfort von Kuhn Rikon. Zuerst war ich skeptisch: Schnellkochtopf erinnert mich an meine Oma. Und auch wenn die Erinnerung eine ganz wunderschöne ist – den gleichen Kochtopf benutzen? Hm…die Technik hat mich dann jetzt aber doch überzeugt: Bevor ich mich für den Duromatic Comfort entschieden habe, hab ich mir die App runtergeladen und mir die Rezepte angeschaut: Ein Risotto Milanese. In 7 Minuten. Es wurde sozusagen mein sehnlichster Essens-Zubereitungs-Wunsch erfüllt. Da konnte ich dann kaum mehr NEIN sagen – ich wollte einen Duromatic Comfort. Und jetzt hab ich einen.

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Für meinen ersten Testlauf habe ich mich – ganz anders als ich es sonst mache – an ein Rezept gehalten: Ich habe das Risotto Milanese aus der App gekocht. Ich mag den Aufbau: Man wird in mehreren Schritten durch das Rezept geleitet und kommt durch einfaches swipen zur nächsten “Arbeitsanweisung” – leider steht dann bei den einzelnen Schritten nicht mehr dabei, wie viel man von einer Zutat tatsächlich braucht. Ich wiege grundsätzlich nicht alle Zutaten vorher ab und stelle sie mir zurecht – ich musste also bei jeder Zutat wieder zum ersten Slide zurück um mir die Menge rauszusuchen. Die einzelnen Schritte waren allerdings super verständlich erklärt und auch sehr sinnvoll gegliedert – das gefällt mir richtig gut.

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Es ist ja schon spannend, wenn man einen Topf verschließt und während des Kochprozesses nicht wirklich sehen kann, was passiert. Ich war zuerst ein kleines bisschen skeptisch, dann aber total begeistert. Als ich alle vorbereitenden Arbeitsschritte erledigt hatte und die Zutaten im Topf waren, hat mich die App gebeten den Topf und mein Smartphone zu verbinden. Das ging über Bluetooth super schnell und komplett problemlos. Ab diesem Zeitpunkt hat mich die App darüber informiert, dass ich den Herd kleiner stellen, den Topf vom Herd nehmen und wieder auf die Kochplatte stellen soll. Durch die Anweisungen der App war nach 7 Minuten tatsächlich ein perfektes Risotto fertig – ich musste nur noch schnell den Parmesan und ein kleines bisschen Butter unterrühren. Das war´s.

Zutaten:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
320 g Risottoreis
1 1/2 dl Weißwein
1 Lorbeerblatt
1 Gewürznelke
1 Knoblauchzehe
9 dl Gemüseboullion
Pfeffer
frischer Rosmarin, Basilikum, Thymian
Safran
100 g gehobelter Parmesan
40 g Butter

Zubereitung:

  1. Zuerst hackst du die Zwiebel und presst die Knoblauchzehe – dann kannst du den Parmesan hobeln.
  2. Erhitz das Öl im Duromatic und dünste Knoblauch und Zwiebeln kurz darin an. Dann gibst du den Reis hinzu und dünstest alles für ein paar Minuten an.
  3. Lösch den Reis mit Wein ab und lass alles zusammen mit Gewürzen und Gemüseboullion – im geschlossenen Duromatic – aufkochen. Die App sagt Dir genau, wann das Risotto fertig ist und ob du zwischendurch den Herd höher oder niedriger stellen musst.
  4. Rühr jetzt den Parmesan und die Butter unter – fertig.

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Mein Fazit: Der Topf hat sich mit Risotto (und inzwischen auch noch mit Rindsragout mit Rosmarin) bewährt. Einen Schnellkochtopf kann man sich schon mal leisten und in die Küche stellen. Bei uns kommt er sicherlich – gerade wenn jetzt der Herbst und Winter mit Suppen und Eintöpfen kommt – in Zukunft öfter zum Einsatz. Schnell, umkompliziert und ohne schwieriges Dampfablassen – das ging nämlich irgendwie von ganz alleine.

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Kuhn Rikon entstanden – der Duromatic Comfort wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Idee und Umsetzung stammen von mir.