Ich kann es langsam nicht mehr verbergen: Ich habe eine Schwäche für Südtirol. In allen Facetten und mit allem, was dazu gehört. Dass ich den Wein aus Südtirol da nicht auslasse, ist eh klar, oder? Ganz im Gegenteil – ich habe mich inzwischen durch die Großregion, verschiedene Reben und Winzer getestet. 

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Wein aus Südtirol

Und wenn ich dann einen Anruf bekomme, ob ich nicht Lust auf ein 7 Gänge-Menü mit Südtiroler Weinbegleitung bei Cornelia Poletto in Hamburg hätte – nun ja. Dass ich nicht ablehne, dürfte wohl niemanden gewundert haben. Nun bin ich aber kein ganz einfacher Gast: Keine konventionellen Getreide, keine Milchprodukte. Zum Glück haben sich die Veranstalter gegen ein ganz traditionelles Menü mit Südtiroler Spezialitäten entschieden: So gerne ich Schlutzkrapfen, Schüttelbrot und traditionellen Apfelstrudel mag, so wenig will ich sie essen, weil sie mir einfach nicht gut tun. Leider fallen auch die unfassbar leckeren Käsespezialitäten weg.

Aber das Team rund um Cornelia Poletto hat es mich keine Sekunde spüren lassen, dass ich irgendwie anders bin und sie für mich ein kleines bisschen anders kochen mussten. Ich habe ein fantastisches Menü bekommen, dass nur kleine Veränderungen gegenüber dem regulären Menü hatte. Wirklich eine ganz fantastische Leistung!

Wie es eben immer so ist, hat man einen Favoriten, wenn man 7 Weine probiert. Einer, der sich ganz besonders festsetzt im eigenen Kopf. Ich bin nun kein wirklicher Weinkenner. Heute weiß ich besser als noch vor einigen Jahren, welche Trauben mir schmecken – als Experten würde ich mich deswegen aber noch lange nicht bezeichnen. Das Gute: Ich muss gar kein Experte sein, es gibt andere Experten. Hendrik Thoma zum Beispiel, der uns als Sommelier mit einer angenehmen Leichtigkeit und Lockerheit durch den Abend geführt hat. Hendrik hat keine staubtrockenen Vorträge gehalten, sondern die Weine und ihre besonderen Eigenschaften knackig auf den Punkt gebracht – es ging schließlich letzten Endes um den Genuss.

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Risotto ist mein Soulfood

Es ist sicherlich kein Geheimnis mehr, dass ich im Herbst und Winter auf Soulfood stehe – ich liebe es einfach etwas warmes im Bauch zu haben. Und was wäre da passender als ein Risotto? Frau Poletto hat ein fantastisches Risotto mit Steinpilzen und Heidelbeeren gezaubert, das unglaublich lecker war und perfekt zu meinem liebsten Wein des Abends gepasst hat: Südtiroler Terlaner Riserva DOC Nova Domus von 2012. Der Terlaner ist ein Cuvée – zur Herstellung wurden also verschiedene Trauben verwendet: Mehrheitlich enthält er Weißburgunder, dazu ein bisschen Sauvignon und etwas Grauburgunder. Dabei ist es der Sauvignon, der für den weichen und aromatischen Geschmack sorgt. Sagt Hendrik – und ich glaube es ihm. Was ich allerdings selbst schmecke sind die Aromen reifer Früchte und den leichten Geschmack verschiedener Kräter. Der Terlaner war genau so, wie ich mir einen Wein wünsche, von dem ich mehr als einen kleinen Schluck zum probieren nehme.

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Und wenn der Terlaner dann auch noch zum Risotto passt – na dann kann es eigentlich kaum noch verwundern, dass ich Euch Risotto und Wein als kleine Impression aus Hamburg mitgebracht habe, oder? Natürlich habe ich nicht genau das Rezept verwendet, dass Cornelia Poletto gekocht hat – das wäre ja langweilig. Ich habe Euch meine eigene Interpretation mitgebracht und ein bisschen rumprobiert:

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Rezept für Risotto mit Blaubeeren und Pfifferlingen

Zutaten (4 Personen):
2 Tassen Risottoreis
2 EL Butter
1 EL Gemüsebrühe
150 g Ziegenfrischkäse
250 g frische Pfifferlinge
100 g Blaubeeren
300 ml Wasser
100 ml Terlaner
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
1. Gib den Reis mit 1 EL Butter in einen Topf und lass ihn für ein paar Minuten anschwitzen.
2. Dann löschst du den Reis mit etwas Wasser und der aufgelösten Gemüsebrühe ab und lässt ihn unter Rühren für etwa 15-20 Minuten einkochen. Ganz am Ende gibst du denn Ziegenfrischkäse und den Weißwein dazu und lässt alles noch mal 5 Minuten köcheln, bis der Wein eingekocht ist. Schmeck das Risotto mit Pfeffer und Salz an.
3. Wasch die Pfifferlinge ganz vorsichtig und schneid sie klein, dann gibst du sie mit 1 EL Butter in eine Pfanne und brätst sie ganz leicht an.
4. Auch die Blaubeeren müssen gewaschen werde – dann kannst du sie zusammen mit den gebratenen Pfiiferlingen unter das Risotto heben.

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Liebt ihr Soulfood im Winter genau so sehr wie ich? Oder setzt ihr auch im Winter auf Salate und Smoothies?

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