Dieser Beitrag enthält PR-Sample. 

Es sind die kleinen Herausforderungen im Alltag, die die Spannung in die Küche bringen. Sauerteigbrot ist eine solche Herausforderung – oder anders: Sauerteigbrot mit selbst angesetztem Sauerteig ist eine Herausforderung. Sagt man jedenfalls. Zu meiner Überraschung war es eigentlich ganz einfach, man muss nur etwas Geduld mitbringen. 

Ok. Jede Menge Geduld und Struktur. 
Vier Tage dauert es, bis der Ansatz zum Sauerteig fertig ist. Dann weitere 24 Stunden in denen der Teig mehrmals ruhen muss…Sauerteig ist nichts für den schnellen Hunger. Er braucht Zeit, Geduld und eine stehte Temperatur. Aber dann…dann ist er wie ein kleines Wunder. 

Und ehrlich gesagt in der Vielseitigkeit auch absolut unschlagbar. Seitdem das Buch „Sauerteig – Glück vermehrt sich in vier Tagen“ von Martina Goernemann bei mir eingezogen ist, habe ich mit dem gleichen Starter schon fünf oder sechs verschiedene Brote gebacken, mit Mehlen experimentiert, Zutaten ergänzt und wieder weggelassen. Geschmeckt haben sie alle. 

Wenn es ganz frisch ist, schmeckt das Brot mit kalter Butter alleine schon fantastisch. Oder mit Honig. 
Für den etwas größeren Hunger brate ich gerne ein paar Pilze an, Kräuter dazu, Pfeffer und Salz – fertig und so gut. 

Rezept für ein Sauerteigbrot 

Zutaten:

Starter: 
340 g Dinkelmehl
300 g Wasser
1 Weckglas

Brot: 
360 g Roggenmehl
350 g Weizenmehl
15 g Salz
8 g Hefe
4 g Brotgewürz

Zubereitung: 

Tag 1: 
100 g Wasser
100 Mehl 
verrühren und 24 Stunden ruhen lassen

Tag 2: 
200 g Starter
100 g Wasser
120 g Mehl
verrühren und 24 Stunden ruhen lassen

Tag 3: 
200 g Starter
100 g Wasser
120 g Mehl 
verrühren und 24 Stunden ruhen lassen. 

Dem Starter geht es am Besten bei einer Temperatur zwischen 20 und 35 Grad. Wenn der Starter sich gut entwickelt hat, erinnert er von der Konsistenz an Apfelmus, vom Geruch an ein leicht säuerliches Frühstücksmüsli. 

  1. Als erstes wird der Sauerteig hergestellt: Aus 170 g Roggenmehl, 10 g Sauerteigstarter und 130 g Wasser wird ein glatter Teig gerührt, der für etwa 16 Stunden bei Raumtemperatur ruht. 
  2. Aus den restlichen Zutaten wird der Hauptteig hergestellt und kommt zusammen mit dem Sauerteig in die Rührschüssel einer Küchenmaschine. Etwa zehn Minuten bei langsamer Geschwindigkeit kneten. Der Teig ist fertig, wenn er glatt und fest ist. 
    Nochmal 20 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. 
  3. Den Teig rundwirken: Eine flache Kugel formen und in ein mit Stoff ausgelegtes Gärkörbchen legen. 
    Nochmal mit Plastikfolie abdecken und für 120 Minuten gehen lassen. 
  4. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen, Teig aus dem Gärkörbchen stürzten und mit Wasser besprühen. Nach zehn Minuten Backzeit den Ofen auf 200 Grad runterschalten und das Brot für 60 Minuten fertig backen.