Diese Woche bin ich ein kleines bisschen auf dem Frühstücks-Trip: Nach den marokkanischen Eiern gibt´s heute schon wieder Frühstück – aber ein ganz anderes.
Wie klingen Kokoswaffeln für Euch? Waffeln aus Kokosmehl mit Bananen und einem kleinen bisschen Kokosblütensirup. Fantastisch? Ja, das finde ich auch! Ich bin ganz begeistern von den Waffeln!

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Waffeln am Sonntag

Ich dachte eine ganze Zeit lang, ich müsste nach der Ernährungsumstellung auf Paleo auf Waffeln zum Frühstück verzichten – das ist völliger Blödsinn. Man muss eben nur ein kleines bisschen experimentieren, ausprobieren und sich auf neue Mehle einlassen: Kein Weizenmehl mehr, sondern stattdessen Buchweizen, Teffmehl oder eben Kokosmehl.
Als ich Kokosmehl vor ein paar Wochen für mich entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich neben einem Kuchen auch Waffeln backen wollen würde – unbedingt. Waffeln sind für mich einfach der Inbegriff eines gemütlichen und ausgedehnten Frühstücks am Sonntagmorgen. Ich liebe es, wenn der Geruch von frisch gebackenen Waffeln und aufgebrühtem Kaffee durch unsere Wohnung wabert und das köstliche Frühstück schon erahnen lässt. So stelle ich es mir jedenfalls für meinen Freund vor: Meistens stehe ich in der Küche und backe die Waffeln, ich kann also nicht so viel erahnen, vielmehr kann er sich freuen.

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Kokosmehl?

Ich habe wirklich schon viele “Ersatz-Mehle” ausprobiert. Die einen fand ich besser, die anderen weniger gut. Wenn man ganz ehrlich ist, dann ist es doch eine wunderbare Eigenschaft von Weizenmehl, dass es kaum einen Eigengeschmack hat. Klar – wenn man Vollkornmehl verwendet, dann schmeckt man schon etwas, aber die “Standart-Variante” ist doch relativ geschmackslos und deswegen sehr vielseitig einsetzbar. Mein liebster Ersatz zu konventionellem Weizenmehl ist eigentlich Buchweizenmehl: Es ist einfach zu bekommen und kann sehr ähnlich wie Weizenmehl eingesetzt werden. Der einzige Nachteil: Er hat einen relativ starken Eigengeschmack, den man auch mit Obst, Kakao und Gewürzen nicht wirklich überdecken kann. Leider.
Und manchmal will ich keinen starken Eigengeschmack. In meinen Waffeln am Sonntagmorgen zum Beispiel. Und in diesem Fall ist Kokosmehl ganz einfach das Mehl meiner Wahl. Ich liebe die Konsistenz und den Geschmack: Ganz ganz leicht schmeckt das Mehl nach Kokos, aber auch eigentlich nur, wenn man es weiß. Für Pancakes und Waffeln ist Kokosmehl im Moment einfach das Mehl meiner Wahl.

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Wenn ich einmal eine Marke gefunden habe, mit der ich zufrieden bin, dann teste ich mich gerne durch das komplette Produktsortiment. Nachdem mir das Kokoswasser von Tropicai gut geschmeckt hat und ich die Idee mit den Glasflaschen gut fand, habe ich mir gleich noch ein paar Produkte besorgt: Das Kokosmehl, das Kokosöl, den Sirup und den Kokosblütenzucker. Ups 🙂
Ich hab gleich alles hier im Rezept verwendet und bin wirklich begeistert. Das Mehl war super fein gemahlen und richtig griffig. Es hat sich perfekt verarbeiten lassen – da probiere ich als nächstes gleich mal einen Kuchen aus!

Bei aller Liebe zum Ersatz von Weizenmehl, muss man doch ein bisschen rumprobieren: In den wenigsten Fällen kann man das Weizenmehl ganz einfach in gleichem Maße durch ein anderes Mehl ersetzen. Durch das Gluten “klebt” ein Teig mit Weizenmehl ganz anders – diesen Kleber muss man ersetzen. Dazu gibt es die verschiedensten Möglichkeiten und Methoden: Ich verwende am liebsten etwas mehr Eier, als ich sie in einem Teig mit Weizenmehl verwendet hätte.

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Rezept

100 g Kokosmehl
9 Eier
150 ml Wasser
70 g Kokosblütenzucker
6 EL geschmolzenes Kokosöl
etwas Zimt

Zubereitung:
1. Zuerst schlägst du das Eiweiß auf bis es ganz steif istnund stellst es dann zur Seite.
2. Gib die restlichen Zutaten in eine Rührschüssel und vermisch alles zu einem glatten Teig.
3. Ganz am Ende hebst du das Eiweiß vorsichtig unter.
4. Fette Dein Waffeleisen ein und gib je zwei große Esslöffel Waffelteig pro Waffel in das Eisen. Der Teig klebt schnell – am Besten fettest du das Waffeleisen vor jeder neuen Waffel nochmal ein.

Ich habe die Waffeln diesmal mit Bananenscheiben belegt und dazu ein bisschen Kokosblütensirup über die Waffeln gegeben. Theoretisch funktionieren Waffeln aber mit jedem nur erdenklichen Obst. Im Herbst mag ich sie auch wahnsinnig gerne mit leicht gerösteten Äpfeln, einem Zwetschenröster oder auch ein bisschen Kürbispüree mit Pumpkin Spice. Soooo lecker!
Wie esst ihr Eure Waffeln am Liebsten? Habt ihr auch ein Rezept für Waffeln ohne Weizenmehl?

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Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Tropicai entstanden.