Ich bekomme im Moment einfach nicht genug von Suppen. Wenn es nach mir gehen würde, dann würden wir im Moment wahrscheinlich nur noch Suppen essen. Zum Glück bin ich mit meiner Suppen-Liebe nicht alleine und mein Freund ist ein ähnlich großer Fan. Und wenn dann auch noch rote Beete ins Spiel kommt, sind wir eh Beide direkt überzeugt. Was würde also näher liegen als eine Suppe mit roter Beete? Nichts. Absolut gar nichts, was besser gegen diese grisselige Februar-Wetter hilft. 

Ja, es ist tatsächlich schon Februar. Ich kann es mal wieder kaum fassen, wie schnell die letzten Wochen an mir vorbei gezogen sind. Getrieben von Welpen-Erziehung, Wohnungsrenovierung und immer mal wieder ein paar Meetings und Deadlines ist der Januar an mir vorüber gezogen – ohne dass ich es wirklich richtig wahrgenommen hätte. Der erste Monat des neuen Jahres ist vorbei und ich kann sagen: Bis jetzt läuft es mit meinen Vorsätzen wirklich gut. Für den Februar nehme ich noch einen mit dazu – ich mache einen #junkfoodfreefebruary. Ich möchte noch weniger Fertigprodukte essen (meine Shakes von herbalife natürlich ausgenommen, aber das ist irgendwie etwas anderes), mehr frisch kochen und einfach noch ein bisschen gesünder leben, als ich es eh schon tue. Gesünder, aber ohne mich dabei zu kasteien. Für den Valentinstag habe ich zum Beispiel schon ein süßes Rezept geshooted; das ist natürlich nicht nur gesund, aber dafür wahnsinnig lecker. Muss auch mal sein.

Jetzt aber zurück zur roten Beete. Wie schaffe ich da jetzt eine vernünftige Überleitung? Vielleicht einfach damit, dass rote Beete ein so gesundes Gemüse ist, dass es den absolut richtigen Start in den neuen Monat verkörpert. Und ganz ehrlich: Wenn man die rote Beete vorgekocht und abgepackt kauft, dann ist es auch nicht mehr viel Arbeit oder eine Sauerei sie zuzubereiten. Und auch auf die Gefahr hin, dass du es mir nicht mehr glaubst, weil ich es schon so oft gesagt habe: Gekochte rote Beete ist immer immer immer in unserem Kühlschrank oder im Voratsschrank. Weil ich das Gemüse liebe und es sich einfach wahnsinnig vielseitig zubereiten lässt.

Das Rezept für die rote Beete-Suppe gehört zu den Rezepten, die man mal schnell zubereiten kann, wenn man tatsächlich gar keine Zeit (oder Lust) hat, aber hungrig ist. Ich habe die einzelnen Zutaten ganz einfach in den Behälter meines Hochleistungsmixers gepackt und mit dem Suppenprogramm durchpüriert. Ein kleines bisschen warm wird die Masse dabei auch, wem das nicht reicht, der kann die Suppe natürlich auch nochmal schnell auf den Herd stellen.

Rezept für rote Beete-Suppe

Zutaten:

500 g vorgekochte Knollen rote Beete
2 Scharlotten
3 Bio Orangen
1 Bund Petersilie
40 g Buchweizen
2 EL neutrales Öl
500 ml Gemüsebrühe
100 g Schmand

Zubereitung:

  1. Schäl die Schale einer Orange mit einem Zestenreißer ab. Hack die Petersilie ganz fein und vermisch dann Orangenschalen, Petersilie und Buchweizen in einer kleinen Schüssel. Stell die Schüssel abgedeckt zur Seite.
  2. Filetier die Orangen und schneid die rote Beete in grobe Würfel. Misch 500 ml Gemüsebrühe an – du kannst sie natürlich selbst ganz frisch machen. Ich verwende meist eingesalzenes und klein gehacktes Gemüse, dass ich regelmäßig in großen Mengen zubereite.
  3. Gemüsebrühe, rote Beete und Orangen kommen in den Hochleistungsmixer – ich lasse ihn einfach im Suppen-Modus laufen, alternativ lässt du den Mixer etwa eine Minute laufen, bis sich alle Zutaten ganz glatt vermischt haben.
  4. Wärm die Suppe in einem kleinen Topf auf dem Herd auf und servier sie dann mit etwas Schmand und der Petersilien-Mischung als Topping.