Ich fahre gerne Auto – und ich würde, ganz von mir selbst uneingenommen, auch durchaus sagen, dass ich eine gute Autofahrerin bin. Lange Strecken auf der Autobahn, kurvige Landstraßen, Großstadtverkehr – alles kein Problem für mich. Eins habe ich aber bis vor zehn Tagen noch nie gemacht: Ich bin noch nie abseits befestigter Straßen gefahren. Offroad war absolutes Neuland für mich, als ich in den Flieger nach Kreta gestiegen bin. Wirklich bewusst geworden ist mir das tatsächlich erst im Flieger: Als ich die Einladung von Landrover und dem Daios Cove zur Driving Experience nach Kreta bekommen im Postfach hatte – hab ich spontan zugesagt und mir vorgestellt, wie ich ganz entspannt mit dem Land Rover Evoque über gemütliche Landstraßen fahre…
Natürlich sind wir auch über Landstraßen mit wunderschönen Blicken auf die kretische Landschaft gedüst. Wir sind auch durch Dörfer gefahren und über Schnellstraßen gebraust. Aber wer hätte schon ahnen können, dass es letztlich die Offroad-Experience war, die mir am Meisten Freude bereitet hat?

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So blauäugig ich in die Geschichte reingegangen bin – mindestens so viel Spaß hatte ich am Ende. Wenn du mit dem Evoque auf steilen Schotterpisten zwischen Schafsherden und Olivenbäumen fährst. Wenn du die kretische Sonne dank Cabrio wirklich bis zum Letzten auskosten kannst. Wenn du merkst, dass Dir die Bergab-Fahrhilfe großartige Dienste leistet und du Dich tatsächlich ganz aufs Fahren konzentrieren kannst. Wenn du einen kleinen Bach mit Freude durchquerst. Wenn du in 8 Stunden 260 km zurücklegst und Dich wunderst, dass es tatsächlich so weit war. Wenn du Abends glücklich, erschöpft und todmüde ins Bett fällst…dann ist das die Land Rover Driving Experience auf Kreta.

Bei Land Rover habe ich eine lange Zeit an ein kastiges Auto gedacht. Ungefedert und dafür gemacht durch den Dschungel und die Wüste zu fahren. Ein Auto wie es Indiana Jones fahren würde. Heute weiß ich, dass dieses Modell einen Namen hat: Ich habe immer an den Defender gedacht. Seit etwas mehr als einem Jahr wird der Defender nicht mehr produziert – eine alte Schulfreundin von mir hat eines der letzen Fahrzeuge ergattert, das noch vom Band lief. Und seit den Anfängen des Defender hat sich bei Land Rover im Design einiges getan: Die Autos sind weicher in ihren Formen, ein bisschen runder, fließender – und im Innenraum wirklich sehr viel komfortabler.

Als ich den Land Rover Evoque als weißes Cabrio das erste Mal vor dem Daios Cove auf Kreta gesehen habe, war ich begeistert: Ein schickes Cabrio, das fast ein bisschen weiblich wirkt – und innendrin voller Power steckt und in jedem Fall für eine Offroad Expierence geeignet ist. Allerdings ohne auf den Luxus zu verzichten, den ich so gerne mag.

Sitzheizung und beheiztes Lenkrad sind eh klar – aber das Infotainment-System wurde auf Kundenwunsch nochmal überarbeitet und bringt jetzt das höchste Maß an Konnektivität mit, das es jemals bei einem Land Rover gab. Der Evoque hat nicht nur ein integriertes Navigationssystem, einen riesigen Speicher für die eigene Musik und kann als Wifi-Hotspot für bis zu acht Smartphone fungieren. Innovativ ist auch die 360 Grad Rückfahr-Kamera und die Aufsicht auf das Auto, die es mir ermöglich den Abstand zu allen Hindernissen rund um das Auto in Echtzeit zu sehen. Ich habe die Aufsicht in mehr als einer Situation verwendet und war richtig begeistert von dieser Funktion.
Begeistert hat mich übrigens auch der Touchscreen an sich: Bei 10,2 Zoll Größe verzichtet er vollkommen auf konventionelle Tasten und lässt sich genau wie ein Smartphone oder Tablett durch Wischen sowie Aufziehen von Funktionen im Menü und digitale Tasten steuern. Die Bedienung ist wirklich sehr intuitiv – perfekt.

Mein liebstes Feature war allerdings ein anderes: Ich hatte ja schon erwähnt, dass die Driving Experience mit Land Rover meine erste Erfahrung außerhalb der gepflasterten Straßen war. Ich war schon ein kleines bisschen nervös – vor allem, als es richtig steil und uneben war. In dem Moment habe ich die All-Terrain Progress Control eingeschaltet: Das Auto kontrolliert die Geschwindigkeit (wie bei einem konventionellen Tempomaten), einstellbar sind km/h zwischen 1,8 und 30 km/h – das Auto übernimmt Gas und Bremse, der Fahrer kann sich einzig und alleine auf die Lenkung konzentrieren. Perfekt für mich in dieser Situation.

Nur eine Sache hätte ich gerne häufiger benutzt: Das Dach des Cabrios lässt sich bei bis zu 50 km/h innerhalb von 18 Sekunden öffnen und innerhalb von 21 Sekunden wieder schließen. Wir kamen leider gar nicht dazu, das ausgiebig zu testen – aber wer wird sich schon über anhaltenden Sonnenschein beschweren, der es einfach unnötig gemacht hat, den Evoque mit einem Dach zu schließen?!

Wir waren insgesamt drei Tage auf der Insel unterwegs:

  • 1. Ausflugstag: Der Wilde Osten Kretas
  • 2. Ausflugstag: Berge & Meer – Von der Lasithi-Hochebene bis Elounda
  • 3. Ausflugstag: Abenteuer Süden und die magische Bergwelt Kretas

Während die Strecke am zweiten Tag eher gemächlich ist und schon am frühen Nachmittag endet, hat der dritte Tag es nochmal richtig in sich. Die Offroad-Strecken waren die anspruchvollsten der Touren und ich habe zwischendurch hinterm Steuer richtig geschwitzt. Rechts 5 cm bis zum Olivenbaum und links geht es ein paar hundert Meter in die Tiefe – da hält man besser trotz tiefer Schlaglöcher die Spur…Nervenkitzel pur.

Die Landrover Driving Experience ist übrigens kein exklusives Blogger-Erlebnis. Du kannst die Reise exklusiv auch über Solarselect buchen: Acht Tage inklusive Flügen mit Aegean Airlines, den Übernachtungen inkl. Halbpension im Daios Cove und den drei Touren. Zwischen den einzelnen Touren und Fahrttagen hast du immer wieder ganze Tage im Hotel, an denen du ganz gemütlich am Pool oder dem Hotel-exklusiven Strand liegen kannst. Klingt nach der perfekten Mischung aus Abentheuer und Entspannung oder?

*Vielen Dank an Landrover, Solaselect und das Daios Cove für die Einladung.