Fast ist es schon wie ein Klischee, wie ein Wort, dass man zu häufig gehört hat. Ähnlich wie glutenfrei oder Achtsamkeit. Leere Worte, die zu oft verwendet wurden um einem (vielleicht auch etwas fragwürdigen) Trend zu folgen und Genüge zu tun. Schade eigentlich – Achtsamkeit ist super. Selbstliebe ist großartig. Und Selbstliebe hat nur wenig damit zu tun, dass du Dir dieses eine Paar Schuhe gönnst.

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Es kann auch mal ein Paar Schuhe sein, dass du Dir kaufst. Aber das ist nicht der Punkt, Selbstliebe kostet eigentlich kein Geld. Nur Zeit, viel Übung und sehr viel Überzeugung. Selbstliebe bedeutet, dass du Dir etwas Gutes tust. Vielleicht in dem du Dir etwas besonders Leckeres kochst. Oder in dem du Dir zehn Minuten Zeit nimmst und den ersten Kaffee des Tages auf dem Balkon in der Sonne trinkst. Vielleicht ist Selbstliebe auch ein Nachmittag auf dem Sofa mit einem guten Buch. Oder einer Serie bei Netflix. Selbstliebe kann ein Boxtraining oder ein langer Lauf sein, für den du Dir Zeit nimmst. Selbstliebe ist vielleicht Yoga am Morgen und vielleicht eine große Portion Pasta am Abend. Selbstliebe kann alles und muss gar nichts.

Selbstliebe, dass man lernt sich selbst wertzuschätzen und anzunehmen. Das ist der Teil, der am Schwierigsten ist und am längsten dauert. Das ist das, womit ich am meisten struggle. Der Bereich, in dem ich noch am Meisten zu lernen habe.

Selbstliebe fängt für mich direkt am Morgen an.
Ich hasse Wecker. Oder anders: Ich hasse es am Morgen mit einem schrillen Ton aus meinen Träumen gerissen zu werden. Furchtbar. Entsprechend versuche ich genau das zu vermeiden, versuche meinen Tag etwas ruhiger und entspannter zu starten. Ich habe das große Glück meist nach meinem Freund aufstehen zu müssen – so kann er mich mit einem Kaffee wecken, wenn es an der Zeit ist für mich aufzustehen. Auch wenn das natürlich ganz wunderbar ist, haben wir uns vor einigen Wochen zusätzlich für einen neuen Wecker entschieden: Einen Lichtwecker.

Selbstliebe bedeutet, dass du mit Dir, Deinem Körper und Deinen Ressourcen freundlich und liebevoll umgehst. Dazu gehört für mich nun auch ein langsamer Start in den Tag: Wir werden mit einem über 40 Minuten simulierten Sonnenaufgang geweckt.
In der zum Wecker gehörenden App lassen sichverschiedene Arten des Sonnenaufgangs simulieren: Sunny Day, Nordic Light, Island Summer…dazu kann man zahlreiche verschiedene Geräusche kombinieren. Unter anderem muhende Kühe, zwitschernde Vögel, quakende Kröten…bei uns muhen die Kühe und der Tag startet mit “Sunny Day”, einem sehr warmen gold-orange-rot farbenen Sonnenaufgang.

Auch wenn ich es war, die unbedingt einen Lichtwecker wollte, war ich doch ein wenig skeptisch: Ich war mir nicht sicher, ob die Simulation des Sonnenaufgangs mich wirklich zuverlässig wecken würde. Ich habe einen tiefen Schlaf und höre weder Züge, noch zwitschernde Vögel, Radiowecker lassen mich weiter schlafen. Aber der Sonnenaufgang funktioniert. Wir haben den Wecker so eingestellt, dass er um 6:15 seine maximale Helligkeit erreicht – diese wird über 40 Minuten langsam aufgebaut. Ich bin zu meiner eigenen Verwunderung tatsächlich jeden Morgen um kurz nach Sechs wach: Ausgeruht und gemütlich aufgewacht, ganz ohne Stress. Ich bin ehrlich begeistert und richtig happy.
Zusätzlich gibt es eine “ganz normale” Lichtfunktion, man kann den Somneo also auch als Nachtischlampe verwenden. Diese Funktion nutze ich allerdings nicht. Genauso wenig habe ich bis jetzt die Relax-Funktion getestet, die das Einschlafen erleichtern soll. Ich habe überhaupt keine Probleme einzuschlafen und bin am Abend immer so erschöpft, dass ich vermutlich kaum das Programm gestartet hätte, bevor ich schon weg bin 😉

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Philipps entstanden.