Man sagt, dass eine Freundschaft, die sieben Jahre übersteht eine ist, die für die Ewigkeit hält.
Sieben Jahre. Eine lange Zeit. Eine Zeit, in der unsere Wege in vollkommen verschiedene Richtungen gelaufen sind. Eigentlich kennen wir uns nicht erst sieben Jahr, sondern etwas mehr als dreizehn. Das ist fast das Doppelte. Dreizehn Jahre ist es her, dass ich mich in einer neuen Schule auf den letzten verbleibenden Platz im Klassenzimmer gesetzt habe. Dreizehn Jahre, seitdem das Schicksal mir eine neue Freundin zugespielt hat. Dreizehn Jahre, die für ein ganzes Leben halten?

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Dreizehn Jahre, das ist eine Ewigkeit. Jedenfalls fühlt es sich so an.
Wir sind erwachsen geworden. Nicht zusammen, aber irgendwie nebeneinander. Mit einer Verbindung, die nie wirklich abgerissen ist. Wir waren beide im Ausland, haben studiert, sind in unterschiedliche Städte gezogen. Mal haben wir die Entscheidungen in unseren Leben mit einander abgesprochen. Mal haben wir sie getroffen, ohne den anderen davon in Kenntnis zu setzen.

Hätte man mich vor dreizehn Jahren gefragt, was eine Freundschaft ausmacht – dann hätte ich gesagt, dass man sich häufig sehen muss, ständig im Austausch stehen und alles miteinander teilen muss. Heute weiß ich, dass es nicht so ist. Dass sich eine Freundschaft nicht an der Anzahl der Minuten messen lässt, die man zusammen am Telefon verbringt. Freundschaft ist, wenn man eine Nachricht schreibt “Kannst du mich anrufen? Ich muss reden.” und die andere sich keine fünf Minuten später meldet. Sich Deine Probleme und Dramen anhört – und Dir einen wertfreien Ratschlag gibt. Kein Judging, kein “Du

Dich auch nur, wenn du was brauchst.” Nein, ehrliche Anteilnahme. Auch nach Wochen ohne Kontakt. Und ein echtes Lächeln,  ehrliche Freude, wenn man sich dann doch mal sieht. Das ist Freundschaft. Eine die die magische Grenze von sieben Jahren überschritten hat. Thirteen years and still counting.