In diesem Jahr oder vielmehr in dieser Saison hab ich es erst spät zum Skifahren geschafft – am letzten Wochenende hatte ich mein ganz persönliches Ski-Opening. Über mein Geburtstagswochenende sind wir nach Südtirol gefahren, nach Sulden am Ortler um dort auf dem Gletscher zu fahren. Neben vielen anderen wunderbaren Geschenken, die ich bekommen habe, gab es auch ein Geschenk von mir für mich: Eine neue Skiausrüstung. Endlich. 

Ich schäme mich fast ein bisschen es zuzugeben: Meine letzten Skier bin ich mehr als 10 Jahre gefahren. Ich hatte sie aus der absoluten Anfangszeit der Carving-Ski und ich wollte mich einfach nicht von ihnen trennen. Ich wollte keine Carving-Ski haben, keine extremen Carver.
Ich hatte auch keinen Helm mehr, seitdem ich 10 Jahre alt bin – ich fand es irgendwie unbequem und unnötig. Natürlich weiß ich es inzwischen besser: Helme sind weder uncool noch unbequem. Und selbst wenn: Heute bin ich der Meinung, dass Skilhelme vor allem sicher sind und Leben retten können.
Neue Skier und einen Helm – happy Birthday to me!

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Ich bin ein Schönwetter-Fahrer. Wenn es schneit, regnet oder nebelig ist, sieht man mich nicht auf der Piste. Und wenn ich ganz ehrlich bin, dann fahre ich am Liebsten mit meiner Rayban als Sonnenbrille. Am Wochenende war das Wetter zwar absolut traumhaft – aber der Wind war eisig. Bei diesen Bedingungen nehme ich Abstand von der Rayban und entscheide mich für die White Pearl Googles. Sonnenschutz und Windschutz in einem.

Eigentlich ist es erstaunlich, dass ich gerne Skifahre: Ich bin eine solche Frostbeule. Vor allem meine Hände und meine Füße sind immer kalt. Dagegen trage ich warme Socken an den Füßen – und Handschuhe, die meine Hände kuschelig warm halten. Ich wechsele immer mal wieder zwischen Fingerhandschuhen und Fausthandschuhen, im Moment trage ich gerade lieber erstere.

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Dass ich jetzt doch einen Helm habe, liegt in erster Linie an den ganzen Unfällen, die ich in den letzten Jahren beobachtet habe. Ich dachte sehr lange, dass ich keinen Helm brauchen würde, weil ich selbst sehr gut fahre. Inzwischen bin ich der Meinung, dass man immer fallen kann – und dass man eben keinen Einfluss darauf hat, wie gut die anderen Skifahrer auf der Piste ihrer Skier unter Kontrolle haben. Und vielleicht liegt meine Entscheidung auch ein kleines bisschen daran, dass es den Meridian in Lila gibt. Ich bin eben doch manchmal ein richtiges Mädchen.

Und gerade weil ich ein Mädchen bin, reichen mir warme Handschuhe nicht. Auch eine warme Skihose reicht nicht.
Ganz ehrlich: Skiunterwäsche ist nicht besonders sexy. An niemandem. Aber sie ist so schön warm. Ich habe verschiedene Versionen für unterschiedliche Temperaturen – am Wochenende hatte ich eine Hose mit mittlerem Wärmegrad an. Die Innenseite ist leicht aufgeraut und dadurch wunderbar weich und warm. Durch das besondere Material trocknet die Wäsche besonders schnell – perfekt, wenn man doch mal schwitzt.

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Bei der Auswahl meiner Skier und der passenden Schuhe habe ich darauf geachtet, dass ich mich für eine All Mountain-Variante entscheide: Die Spyre 100 – Schuhe von K2 sind perfekt für die Verwendung auf der Piste und abseits der Piste geeignet. Dazu habe ich mir die Luv Machine-Skier von K2 ausgesucht. Als ich am letzten Freitag mit der Gondel hoch auf den Gletscher bin, war ich schon ein bisschen aufgeregt und gespannt. Die ersten Schwünge sind für mich in jedem Jahr etwas ganz besonderes, dieses Jahr dann noch dazu mit neuen Skiern. Aber die Luv Machine von K2 haben mich nicht enttäuscht – perfekter Griff, super leichte Kurven und wirklich weniger kraftraubend zu fahren als meine alten Skier.

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