Langsam wird es ernst: Bis zu meinem ersten Halbmarathon beim Wings for Life-Run ist es nicht mal mehr ein Monat. Verrückt wie die Zeit rennt – ich kann es gar nicht richtig glauben. Die Zeit für Ausreden ist in jedem Fall abgelaufen und ich kann mir jetzt keine Pausen mehr erlauben.
Heute geht´s für mich nach Lissabon: Die Stadt ist super hügelig und anstrengend zum Laufen, die Schuhe habe ich trotzdem eingepackt. Ich will mein Training nicht unterbrechen. Es sind aber nicht nur die Schuhe in meinem Koffer, ich habe auch mein Smartband an meinem Arm.

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Wer mir bei Instagram oder Snapchat folgt (@nummerfuenfzehn), der hat es sicherlich schon öfter mal entdeckt: Seit ein paar Monaten trage ich (mit kleinen Unterbrechungen) das Smartband von Sony. Zuerst war ich ein bisschen skeptisch: Muss ich wirklich mein Leben protokollieren? Muss ich wissen wie viel ich schlafe, wann meine Tiefschlafphasen sind und wann ich besser ins Bett gehen würde? Will ich das überhaupt wissen?
Seitdem ich das Armband trage, bin ich überrascht. Oder anders: In den ersten Tagen war ich überrascht. Überrascht davon, wie wenig ich mich eigentlich bewege. An manchen Tagen bin ich weniger als 2000 Schritte gelaufen. Dafür habe ich aber vier Stunden mit meinem Smartphone verbracht. Auch das protokolliert die App die zum Smartband gehört: Wie lange habe ich telefoniert? Wie viel Zeit ging für Whatsapp drauf, für Instagram, für Snapchat? Ich war schockiert – ich gebe es zu.

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Hey Smartband – Wie viele Schritte laufe ich eigentlich am Tag?

Inzwischen checke ich das Smartband und die App immer wieder zwischendurch: Bin ich mit meiner Bewegung im Rahmen? Sollte ich mal nochmal eine Runde um den Block gehen, damit ich mein Tagesziel von 10.000 Schritten erreich? Klar, wenn ich ein bisschen nachdenken würde, käme ich wahrscheinlich auch von selbst drauf – ich weiß ja schließlich wie viel ich mich bewegt habe. Das Smartband unterstützt mich einfach nur dabei. Und als ich im Februar drei Tage auf der Ambiente war, hat es mir angezeigt, dass ich jeden Tag mehr als 20 km zurück gelegt habe. Das hätte ich nicht erwartet – ich bin ganz gespannt auf meine Ergebnisse aus Lissabon.

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Und für´s Training? Da gibt es mir einfach ein gutes Gefühl. Ich schaue immer zwischendurch auf meine Zeit, meine zurückgelegte Strecke und die verbrauchten Kalorien. Welche Funktion ich beim Training am meisten nutze? Ganz klar: Die Zeitanzeige – ich nutze das Smartband beim Sport auch einfach gerne als Uhr. In der Vergangenheit habe ich meine „normale“ Uhr beim Sport immer ausgezogen und hatte dann gar kein Gefühl für die Zeit, das Smartband ist wasserdicht und kann Stöße ganz gut verkraften. Ich muss also keine Angst haben, dass ich es gleich kaputt mache.

Dear Smartband, please wake me up!

Und noch eine Funktion mag ich ganz gerne: Ich lasse mich immer mal wieder durch den Vibrationsalarm wecken. Ich teile mir das Schlafzimmer und das Bett mit meinem Freund (ach nee) und wir müssen häufig zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Bett. Wenn ich mir einen normalen Wecker stelle, wird er auch wach – das muss ja gar nicht sein. Wenn mein Smartband am Handgelenk vibriert, merke das nur ich und kann aufstehen ohne ihn zu wecken.
Der Vibrationsalarm bewahrt mich übrigens auch davor Anrufe zu verpassen: Man kann Smartphone und Smartband problemlos miteinander verknüpfen und die Anruf-Warnung einstellen. Jetzt vibriert das Smartband, wenn ich einen Anruf habe und ich verpasse nichts mehr.