Wenn es draußen kälter wird, frühstücke ich gerne warm. Einefrühe warme Mahlzeit gibt mir das Gefühl, dass es nicht ganz so kalt draußenist, dass ich gestärkt bin für das, was der Tag noch mit mir vor hat. Eher durchZufall bin ich auf Süßkartoffeln gestoßen. Zum Frühstück. Ja richtig gelesen –Kartoffeln zum Frühstück. 

Nun ist es so, dass ich sowieso und zu jeder Tageszeit unheimlich gerne Kartoffeln und Süßkartoffeln esse. Ich bin also der Idee einer füllenden und wärmenden Kartoffel ganz grundsätzlich nicht abgeneigt. Die Süßkartoffel ist ja nun, wie der Name schon andeutet, im Geschmack eher süßlich. Ich toppe sie mit etwas Kokosöl, Mandel- oder Kokosjoghurt und all dem, was ich eben zu Hause habe: Chiasamen, Bienenpollen, Kakaonibs, Sesam…worauf auch immer ich Lust habe.

Meine einzigen Bedenken: Die Zeit.
Kartoffel und auch Süßkartoffeln brauchen einfach ein bisschen, bis sie gar sind. Etwa 25-40 Minuten. Aber ganz ehrlich: Viel schneller bin ich am Morgen eh nicht. Ich setze die Kartoffel also in einem Topf mit kochendem Wasser auf oder packe sie halbiert in den Ofen…und starte parallel meinen Tag. Duschen, Makeup, Haare, mit dem Hund spazieren und spielen – und wenn ich bereit bin zu Frühstücken, dann ist meine Kartoffel auch fertig.