Seit Mitte Februar ist meine Haut nahezu ununterbrochen der starken Sonne im Nahen Osten ausgesetzt. Ägypten, Jordanien, Israel – mal mehr, mal weniger ist bedeckt. Die Sommersprossen haben sich in meinem Gesicht festgesetzt und werden wohl erst in einigen Monaten wieder verschwinden. Ich liebe meinen gebräunten Teint, verzichte weitestgehend auf Makeup und freue mich darüber, wie ich jeden Tag ein bisschen mehr Farbe bekomme. Das Wichtigste, um die Farbe zu halten? Die richtige Pflege: Vor, während und nach dem Sonnen.

*Enthält PR-Sample

meine Sonnenpflege: Feuchtigkeit ist King

Keine Überraschung, oder? Ich versuche immer immer immer meine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen – im Sommer und in der Sonne ist es noch wichtiger.
Ich gebe mein Bestes täglich auf drei Liter Wasser zu kommen. Hydration von innen sozusagen. Weil ich grundsätzlich kein besonders durstiger Mensch bin, habe ich mir seit meinen Schultagen einen einfachen Trick angeeignet: Ich trage ein oder zwei große Wasserflaschen (1,5 l) mit mir herum. Weil die Flaschen eher schwer und lästig sind, will ich sie möglichst schnell loswerden 😉 Voilà – ruckzuck ist das Wasser weg. Ich muss es nur sehen oder tragen, sonst vergesse ich es zu trinken.
Während ich meine Reinigungsroutine am Abend wie gewohnt durchziehe, verwende ich am Morgen drei zusätzliche Produkte für extra Feuchtigkeit. Ja drei. Nach dem Mizellenwasser verwende ich einen feuchtigkeitsspendenden Toner. Das Green Tea Moist Skin Gesichtswasser von TonyMoly* war in einer Presseaussendung und hat mich in den letzten Wochen überzeugt. Mit Extrakten aus grünem Tee gibt er einen Feuchtigkeitsschub und bildet außerdem die Grundlage für den Hyaloron Boost von Vichy. Ich hab das Produkt an einem super regnerischen Tag im Februar in München gekauft und hatte zu dem Zeitpunkt nur eine dunkle Ahnung, dass ich in der sonnigen trockenen Luft in Amman wahrscheinlich froh darum sein würde. Der Name enthält schon das ganze Geheimnis: 89% Wasser. Ich trage das Gel dünn auf und lasse es einziehen, während das Wasser für meinen Kaffee kocht.
Dann kommt die dritte Stufe der Feuchtigkeitspflege: Unter der Sonnencreme – dazu komme ich gleich – trage ich eine großzügige Schicht der Chok Chok Green Tea Moist Cream Gesichtscreme* auf. Auch hier wirkt der grüne Tee und nach etwa 10 Minuten ist die Creme vollständig eingezogen und meine Haut fühlt sich spürbar praller und besser durchfeuchtet an. Es ist fast wie eine schnelle Maske am Morgen.
Ich hatte in den vergangenen Tagen – wahrscheinlich durch die extreme Belastung mit Poolwasser und Sonne am Wochenende – extrem trockene Gesichtshaut. Durch zwei Tage intensiv und dick aufgetragene Chock Chock-Cream hab ich es wieder in den Griff bekommen, ohne dass sich die Haut geschält oder geschuppt hätte. Richtig gut.

Sonnenschutz. Jeden Tag und immer.

Ich verwende nach wie vor jeden zweiten Tag chemische Peelings um die Unreinheiten, zu denen meine Haut leider noch immer dann und wann neigt, in Maßen zu halten. Entsprechend ist es besonders wichtig ausreichenden Sonnenschutz zu verwenden, um Sonnenbränden vorzubeugen. Als ich im Winter einen Termin bei Dr. Habig in München hatte (einen große Empfehlung an dieser Stelle, mir haben ihre Tipps, Produkte und die Beratung wirklich sehr weiter geholfen), hat sie mir die Heliocare 360 Gel Oil Free Dry Touch Face Spf50 empfohlen. Die Sonnencreme ist ölfrei und ist die perfekte Basis für jeden Tag. Tatsächlich verwende ich aktuell fast kein Makeup oder Puder, meine Haut bleibt trotz Sonnencreme schön matt und fängt auch im Laufe des Tages nicht an zu glänzen. Der hohe Lichtschutzfaktor ist für einen ganz normalen Tag in der Stadt genauso gut, wie für einen Tag am Strand.

Für den Strand und den Pool habe ich aber noch andere Produkte. Über meine Sonnencreme von Weleda hatte ich ja vor ein paar Wochen bzw. Monaten schon einmal erzählt. Das Besondere ist hier, dass es sich um eine mineralische Creme handelt: Die Sonne wird nicht durch chemische Verbindungen abgehalten, sondern durch kleine Partikel in der Creme, die sich wie ein Schutzschild auf die Haut legen. Dass dabei ein leichter weißlicher Schimmer zurück bleibt, ist nicht zu vermeiden und kann nicht ausbleiben. Ich habe die Produkte für Gesicht und Körper nun schon ein bisschen länger im Gebrauch und hatte – dank regelmäßigem Nachcremen – noch keine Probleme und keinen Sonnenbrand.

Ich gebe es aber zu: Ich nutze hin und wieder Produkte mit nicht ganz so hohem Lichtschutzfaktor. Inzwischen habe ich einen „Bräunungsgrad“ erreicht, der mir auch mal ein bisschen Bräunen mit meinem liebsten Öl verzeiht. In Tel Aviv habe ich so einen ganzen Tag am Strand verbracht und auch in der letzten Woche am Pool in Amman bin ich ohne Sonnenbrand davon gekommen. Dazu sei gesagt: Ich bin kein empfindlicher Hauttyp, ich habe jeweils nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne verbracht, sondern auch immer wieder im Schatten verbracht und nun auch schon einige Monate in der Sonne gesessen. Meine Haut konnte sich langsam an die Strahlen gewöhnen.
Nachdem ich in den letzten Jahren am Liebsten das Monoi Tahiti Öl von Yves Rocher verwendet habe, ist in diesem Jahr das Tanning Oil von Hawaiian Tropic bei mir eingezogen. Eher durch Zufall habe ich es in einem Supermarkt in Tel Aviv gekauft und seitdem lieben gelernt. LSF 10 ist natürlich nichts für den ganzen Tag und nur zu nutzen, wenn man schon eine gewisse Bräune mitbringt.

Aftersun.

Feuchtigkeit. Immer und immer wieder Feuchtigkeit.
Ich verwende immer Aftersun-Pflege. Jeden Tag. Am Abend verwende ich After Sun, am Morgen zusätzlich eine reichhaltige Körpercreme. Ich habe das Gefühl, dass meine Haut mit dieser Kombination eine gute Menge an Feuchtigkeit bekommt.
Ich verwende eine Kombi aus der AfterSun-Lotion von Weleda* die ich Dir schon mal gezeigt habe und einem Aloe Vera-Produkt, dass ich mir bei meinem vorletzten Besuch in Tel Aviv recht notgedrungen kaufen musste, weil ich meine Lotion in Amman vergessen hatte. Mit beiden bin ich sehr zufrieden und happy.
Je älter ich werde (jaja), desto wichtiger wird es mir, dass meine Haut nicht nur während des Sonnens geschützt ist, sondern auch danach die Versorgung bekommt, die sie braucht. Ich hoffe der Hautalterung durch diese Kombination optimal vorbeugen zu können und die Falten im Gesicht und rund um die Augen im Zaum halten zu können. 😉