Ich sage meist ganz spontan zu Events zu: Die Einladung kommt in meinem Postfach an, ich checke meinen Kalender, überlege dann ob ich Lust habe und sage dann zu (oder eben ab, wenn es nicht passt). Manchmal überlege ich mir dann im Nachgang, dass ich mich bei der Veranstaltung unter Umständen lächerlich mache – weil ich irgendwas gar nicht kann. Als ich für das Stand Up Paddeling-Event mit Yoga von arena zugesagt hatte, hat mich später ein bisschen das Gefühl beschlichen, dass es vielleicht passieren könnte, dass ich mich selbst zum Gespött mache. Dann war es aber so wunderschön und großartig, dass ich Dir unbedingt davon erzählen will. Weil du unbedingt mal zum SUP gehen solltest.

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Als ich meinem Freund erzählt habe, dass ich zum SUP am Chiemsee fahren würde und dann auch noch eine Yoga-Einheit auf dem Board geplant ist, hat er laut gelacht. Laut und lange. Und er hat gesagt, dass ich sicherlich keine zwei Minuten durchhalte, bevor ich ins Wasser falle. Ha – vollkommen Unrecht hatte er da. Ich geb aber zu, dass ich ähnliche Gedanken hatte und mit einem etwas mulmigen Gefühl in Richtung Chiemsee gestartet bin. Wer mir bei Snapchat folgt (@nummerfuenfzehn) der hat gesehen wie grauselig das Wetter hier in München war. Ich bin wirklich dick eingepackt und warm angezogen am Morgen aus dem Haus – und am Chiemsee hat uns strahlender Sonnenschein erwartet.

Als ich dann auch noch einen superschicken schwarzen Badeanzug und einen Neoprenanzug bekommen habe war mir klar, dass es gar nicht so schlimm werden würde, falls ich doch reinfalle. Die Mädels von Arena hatten wirklich an alles gedacht und uns mit warmen Hoodies, kuscheligen Bademänteln und dicken Handtüchern ausgestattet – nur für den Fall, dass doch noch jemand in den Chiemsee fällt. Schon als ich mit den Füßen in den See bin, hab ich gemerkt, dass es nicht schlimm wird – der See ist zwar nicht unbedingt so warm wie mein Duschwasser, aber auch bei Weitem nicht so kalt wie ich erwartet hatte. Bei Weitem nicht.

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Ich hatte irgendwie im Vorlauf zum Event die ganze Zeit die Surfboards im Kopf, die wir im letzten Sommer in Portugal benutzt haben. Die SUP-Boards sind aber viel viel länger, breiter und irgendwie auch weicher – es ist wirklich gar kein Problem drauf zu stehen, schon gar nicht auf dem nahezu windstillen Chiemsee.
Nach einer kleinen Einführung durch unsere super nette Trainerin hat sich Jede von uns ein Board und ein Paddle geschnappt und plötzlich stand ich auf einem SUP. Im Chiemsee. Und bin nicht runtergefallen. Wir sind zuerst eine Stunde über den See gepaddlet, haben eine kleine Pause eingelegt und uns dann noch eine Yoga-Stunde auf dem Board gegönnt. Ich gebe zu: Die Yoga-Stunde war nicht mehr ganz so einfach wie das Paddlen an sich – es war schon ziemlich wackelig. Ich mache schon relativ viel Yoga und bin auch eigentlich gar nicht so schlecht. Dachte ich jedenfalls. Ich weiß jetzt aber auch, dass es doch einiges ausmacht, wenn sich der “Boden” unter Dir bewegt. Und ich bin gescheitert: Beim “Baum” hab ich irgendwie doch noch das Gleichgewicht verloren und bin kurz im Wasser gelandet.

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Mein Fazit nach meinem ersten SUP-Versucht? Das mache ich definitiv wieder! Ich hatte so wahnsinnig viel Spaß! Es gefällt mir richtig gut, dass man sich an der frischen Luft bewegt, ein bisschen Sport macht und gleichzeitig noch die Landschaft genießen und bewundern kann – das ist wirklich genau mein Ding. Und einen kleinen Tipp hab ich noch für Dich: Wenn du zum SUP gehst, dann lass den Neopren gleich weg. Es wird Dir schnell richtig warm und einen Neopren auf dem Board auszuziehen ist nicht so richtig einfach – hab ich für Dich ausprobiert.

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Vielen Dank an arena für den wunderschönen Tag und die schönen Bilder!