Der 30. April ist einer der Tage, an die ich lebhafte Erinnerungen aus meiner Kindheit habe. In der Nähe des Hauses, in dem ich aufgewachsen bin ist ein kleiner begrünter Platz. Mit Gras, einem Obststand…und jedes Jahr am 30. April eben auch ein Bierwagen der lokalen Brauerei, eine kleine Bühne mit Musik. Für mich als Kind ein Highlight. Von dort aus sind wir losgezogen, haben Autos mit Toilettenpapier umwickelt, Spiegel mit Rasierschaum besprüht und eben all diese albernen Streiche gespielt, die man an Hexennacht glaubt spielen zu müssen.
Seit diesen Festen auf dem Platz sind 20 Jahre vergangen. Das ist eine lange Zeit – und heute lasse ich es doch etwas ruhiger angehen. Ohne Rasierschaum und Toilettenpapier. Dafür aber mit Bowle.

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Bowle ist sozusagen die Erwachsenenversion von Toilettenpapierrollen an Hexennacht. Oder zum Tanz in den Mai – ganz so, wie man es eben nennen will. Und eigentlich geht es auch gar nicht so sehr um diesen Tag oder?
Ich genieße einfach nur den Abend vor dem Feiertag – mit Freunden und Bowle. Die Bowle gehört für mich irgendwie dazu. An kaum einem anderen Abend würde ich auf die Idee kommen Bowle zu machen und zu trinken, aber am Abend vor dem ersten Mai ist sie ein ganz fester Bestandteil. Und trotzdem: Erst seit etwa zwei Wochen bin ich stolze Besitzerin einer Bowle-Schüssel. Als Leonardo mich angefragt hat, ob ich Lust hätte die neue ALL´APERTO-Kollektion zu inszenieren wusste ich direkt, dass das meine große Chance ist. Noch mehr Bowle trinken, weil ich ja bei der Rezeptentwicklung auf jeden Fall ein bisschen was testen und probieren muss.

Natürlich gibt es immer mal wieder ein bisschen Variationen im Obst, aber eine Bowle muss einfach sein. In diesem Jahr eine kleine Herausforderung: Ich habe das Rezept schon entwickelt und fotografiert, bevor ich in der letzten Woche nach Griechenland geflogen bin. In dieser einen Woche, in der es in München geschneit hat – schwierige Ausgangsbedingungen. Mein ursprünglicher Plan vom Shooting inmitten der wilden Krokusse im Park war nicht unbedingt umsetzbar. Ich wollte einfach keinen Schnee auf meinen Bildern, die Zeit für verträumte Schneebilder ist einfach vorbei.

Die Alternative? Heizung aufdrehen, Sommer-Playlist bei Spotify einschalten und dann eben einfach so tun, als wäre es ganz normal, dass man im Wohnzimmer Bowle trinkt. Nicht im Park, auf dem Balkon, an der Isar…nein nein, im Wohnzimmer. Wenn draußen der Schnee fällt.
Und ich hatte es mir so schön vorgestellt. Die pastellfarbenen Teller und Gläser aus der neuen ALL´APERTO-Kollektion von Leonardo, in einem Blütenmeer. Im Hintergrund vielleicht ein paar spielende Kinder, Kissen in Pastellfarben und eine Decke, auf der alles schön drapiert ist. Das wäre schön gewesen. Richtig schön.

Stattdessen also unser Wohnzimmer – das ist ja schließlich auch schön. Immerhin habe ich im Hintergrund zwei zartrosane Kissen auf dem Sofa platziert und die Bartnelken in der Vase sind ja auch rosa. Also alles matchy-matchy zur neuen Leonardo-Kollektion. Und noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben: Wenn ich am 30. April am Abend wieder in München ankomme…dann treffe ich noch ein paar Freunde. Und wer weiß, vielleicht wird es ja noch was mit dem Picknick im Park und der Bowle?

Rezept für eine Beeren-Bowle zum Tanz in den Mai

Zutaten:
1 kg Erdbeeren
150 g Blaubeeren
150 g Himbeeren
200 ml Vodka
3 EL Zucker
1 l Sekt

Zubereitung:
1. Wasch zunächst die Beeren und entfern bei den Erdbeeren den Strunk. Dann schneidest du sie in kleine mundgerechte Stücke.
2. Gib die Beeren in die Bowle-Schüssel und bedeck sie mit Vodka. Lass die Mischung für einige Stunden ziehen.
3. Kurz vor dem Servieren füllst du die Bowle mit Sekt und wenn du magst auch mit Eiswürfeln auf.

Am besten gibst du Deinen Gästen auch kleine Löffelchen oder Gäbelchen – das Beste an der Bowle sind schließlich die Früchte.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Leonardo entstanden.