Wow – es ist schon März und heute geht der erste Wochenrückblick für dieses Jahr online. Woran das liegt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Vielleicht daran, dass ich mir den Januar komplett frei genommen habe und es wenig zu erzählen gab. Vielleicht daran, dass ich nach dem Jahreswechsel und einigen Veränderungen erst wieder in die Gänge kommen musste. Jetzt ist der Wochenrückblick zurück und heute gibt es auch gleich noch die März-Challenge dazu.

In der letzten Woche:

FoodBloggerCamp. Das war das Motto unter dem das letzte Wochenende stand. Schon seit mehr als einem Jahr bin ich Mitorganisatorin des erfolgreichen Formats, das in diesem Jahr gleich vier Mal stattfinden wird. In Reutlingen hatten wir am Wochenende den Auftakt und so viel Spaß, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie wir das noch toppen wollen.
Beim FoodBloggerCamp kommen pro Veranstaltung 60 Foodblogger zusammen und verbringen ein ganzes Wochenende in der Küche um gemeinsam zu kochen, backen und sich um alle Themen rund um den Blog auszutauschen. Auch wenn ich schon relativ lange blogge, komme ich doch nach jeder Veranstaltung mit neuen Impulsen und Ideen zurück.
Ich denke schon lange darüber nach mehr Video-Content (oder überhaupt Video-Content) hier einzubinden – am vergangenen Wochenende habe ich nochmal ein paar Impulse bekommen und bin jetzt super motiviert das Thema anzugehen.

Quasi direkt vom FoodBloggerCamp bin ich weiter gefahren zur Fasnet nach Villingen. Schon als Kind habe ich viele Fasnetsferien dort verbracht und hab mich nach einer etwa 10jährigen Pause wahnsinnig gefreut nochmal in der Stadt zu sein. Ich bin ein großer Fan der alemannischen Fasnet und kann mich richtig über die handgeschnitzten Schemmen (so nennt man die Holzmasken) freuen. Leider waren wir „nur“ zu drei Umzügen am Montag dort und haben den richtig großen Umzug mit allen Zünften am Dienstag verpasst. Nächstes Jahr wird das nachgeholt.

Diese Woche ging es von Villingen aus aber noch weiter für uns – wir haben einen kleinen Roadtrip gemacht und sind nach Strasbourg gefahren. Von meiner Heimat Saarbrücken aus ist das nur ein Katzensprung, mein Freund war allerdings noch nie dort und ich wollte ihm gerne ein bisschen was zeigen. Zwei Tage haben wir uns freigenommen und sind ganz gemütlich durch die Stadt geschlendert. Eine perfekte Pause zum Auftanken und der zweite Teil meines Geburtstags-Reise-Geschenks.

[show_shopthepost_widget id="2482531"]

Die letzten Tage der Woche habe ich in Saarbrücken verbracht und konnte nach einer Woche Trennung auch mein kleines Hundekind wieder in die Arme schließen. Es wäre gar keine Option gewesen ihn zum FoodBloggerCamp und zur Fasnet mitzunehmen – vermisst habe ich ihn trotzdem sehr.
Ich habe mir mein mobiles Office in meinem alten Kinderzimmer eingerichtet und freue mich gerade ganz besonders über meine Selbstständigkeit und darüber, dass ich vollkommen ortsunabhängig arbeiten kann. #majorworkgoals

Was mich in dieser Woche glücklich gemacht hat:
Die Gesichter der Blogger beim FoodBloggerCamp. In der Veranstaltung stecken viele Stunden Arbeit und die schönste Belohnung ist es für mich, wenn ich während der Veranstaltung sehe, wie viel Spaß die Teilnehmer haben. Dafür lohnt es sich.

Was mich in dieser Woche geärgert hat:
Die Selbstverständlichkeit und das Anspruchsdenken, dass sich in den letzten Jahren in der Bloggerwelt etabliert hat. Im Gespräch mit einem Kunden ist mir wieder klar geworden, wie hart umkämpft die Branche ist und dass jeder ein Stück vom Kuchen abhaben will. Wenn ich von Kunden höre mit welcher Dreistigkeit manche Blogger und Instagramer Anfragen stellen und Waren regelrecht einfordern, dann schäme ich mich für meinen Berufszweig.

Aber darum soll es im März bei der März-Challenge gehen: Weniger ärgern, mehr für sich selber tun. Ich merke selbst, wie schwierig das manchmal ist. „Termine“ mit mir selbst sage ich schnell ab, dafür nehme ich mir viel zu wenig Zeit. Manchmal verdrehe ich vor mir selbst innerlich die Augen wenn ich feststelle, dass ich es tatsächlich eine ganze Woche lang nicht geschafft habe eine Gesichtsmaske aufzutragen – fünf Minuten dauert das maximal. Oder wenn ich immer wieder mein Yoga am Morgen ausfallen lasse – weil ich mir einbilde, dass ich diese zwanzig Minuten Zeit nicht habe. Das muss – soll – wird – sich wieder ändern. Für mich und für Dich habe ich deswegen im März eine Self-Care-Challenge entwickelt. 10 Minuten am Tag, die wir uns beide nehmen.
Unter #fünfzehnchallenge werde ich meine Erfahrungen mit der Challenge posten – ich freu mich, wenn du auch mitmachst!

In der kommenden Woche:

…geht es für mich nach Berlin. Ich bin zur IBT (der internationalen Reisemesse) in der Stadt und plane ein paar großartige Trips für das restliche Jahr. Auch wenn sich viele Blogger und Journalisten darüber beschweren, wie anstrengend so ein Messebesuch ist: Ich liebe es. So viele Menschen, neue Kontakte, interessante Gespräche – das ist genau mein Ding. Nachdem ich Mitte Februar die Ambiente in Frankfurt leider verpasst habe, freue ich mich umso mehr auf Berlin.

Am kommenden Wochenende nehme ich gleich noch den dritten Teil meines Geburtstags-Reise-Geschenks wahr (du erinnerst Dich vielleicht: Mein Freund hatte mir im Dezember 12 Reisen für die kommenden 12 Monate geschenkt) und verbringe ein Wochenende mit meinem Freund in Leipzig. Die Stadt hat sich auf dem Rückweg von Berlin nach München angeboten und ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt darauf, was uns erwartet. Hast du vielleicht noch einen Tipp, was wir in Leipzig unbedingt sehen und wo wir dringend essen sollten? Dann immer gerne her damit.