Diese Woche war ich in Lissabon, Zürich und am Ende sogar in München. Ich habe für den Halbmarathon trainiert, mein Mail-Postfach halbwegs in den Griff bekommen, die Wohnung gestrichen und geshooted. Wenn ich innerhalb einer Woche an mehreren Orten bin, viel erledige und arbeite habe ich immer wieder das Gefühl, dass mehr als eine Woche vergangen sein muss. Aber nein – die Woche geht immer wieder von Montag bis Sonntag. Sieben Tage. 

Diese Woche:

Lissabon. Zürich. München. Ich war viel unterwegs, viele Termine, viel Arbeit.
Jetzt bin ich erschöpft und müde. Einerseits die viele Arbeit, andererseits auch viele Gedanken die ich mir mache. Viele Überlegungen und Planungen. Und vielleicht auch ein kleines bisschen Frühjahrsmüdigkeit?! Ich kenne diese bleierne Müdigkeit gar nicht von mir: Ich könnte permanent schlafen. Freitag war ich 21:30 im Bett und habe durchgeschlafen, Samstag Nachmittag dann nochmal ein Nickerchen. Eine ganze Stunde habe ich tief geschlafen, mein Körper scheint die Erholung dringend zu brauchen.
Mein Training für den Halbmarathon läuft aber nicht schlecht – 14 km laufe ich aktuell ganz ohne Probleme. Vor ein paar Wochen hat mir en passionierter Läufer gesagt mehr als 16 km müsste man vor einem Halbmarathon nicht laufen können, der Rest kommt durch den Spirit und die Gruppe in der man läuft. Schauen wir mal, wie es sich ergibt.

Nächste Woche:

Eine ganze Woche in München – ich weiß nicht, wann ich diesen Luxus das letzte Mal hatte. Ich brauche die Zeit aber auch wirklich zum Shooten und Vorbereiten der nächsten Wochen. Freitag fliege ich nach Hamburg zum FoodblogDay, von dort aus geht es nach Düsseldorf zum nächsten FoodblogDay. Ich freu mich wirklich riesig auf die kleine Deutschland-Tour, die ich in den nächsten Wochen vor mir habe: Von Düsseldorf aus geht es erstmal nochmal nach München (hallo Halbmarathon) und dann später im Mai nach Berlin und Frankfurt.

Was ich gelernt habe:

Eine mündliche Zusage bedeutet gar nichts. Wenn ich etwas ganz sicher fixiert haben will, dann geht das nur schriftlich.
In dieser Woche wurde es mir mal wieder vor Augen geführt: Man kann sich nicht auf gute Gespräche und Abmachungen verlassen. Ich bin immer wieder in meinen Grundfesten erschüttert, wenn mir bewusst wird, wie andere Menschen denken, manipulieren und intregieren. Ich bin grundsätzlich kein misstrauischer Mensch und glaube anderen Menschen erstmal das, was sie sagen. Ich möchte auch nicht anders sein – ich will nicht Jedem und Allen ein grundsätzliches Misstrauen entgegen bringen. Trotzdem muss sich einiges ändern in der beruflichen Praxis. Eine eher traurige Erkenntnis und das Ende einer sehr anstrengenden und enttäuschenden Woche.